I. Grundsatzprogramm der LHG
Die LHG ist eine Hamburger Hochschulgruppe, die sich eine liberale Hochschulpolitik und die Interessenvertretung der Studierenden zum Ziel gesetzt hat. Die LHG ist weder parteilich, religiös noch fachlich gebunden. Sie steht allen Studierenden offen, die sich zu einer liberalen und toleranten Gesellschaft bekennen. Die zentralen Begriffe des Liberalismus sind für uns Freiheit, Toleranz und Eigenverantwortung. Ideologische Grabenkämpfe und politischen Extremismus an der Hochschule lehnen wir ab. Wir setzen uns stattdessen für eine sach- und vernunftorientierte Hochschulpolitik ein. Sie sieht ihre Aufgaben im Engagement für die politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Belange der Studierenden. Dabei setzt sich die LHG für ein qualifiziertes, an den individuellen Bedürfnissen orientiertes und sozial abgesichertes Studium ein. Dies erfordert eine weitgehende Autonomie der Hochschule gegenüber dem Staat und eine gleichberechtigte Mitbestimmung der Studenten.
Die LHG bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland als Grundlage des politischen Lebens und zu den Prinzipien des Liberalismus. Im Rahmen einer liberalen Bildungspolitik setzt sich die LHG für die Belange der Studierenden und für eine Stärkung der Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen, auf der Basis einer Verbesserung der Chancengleichheit ein. Sie will durch Eintreten für die Würde des Menschen, Toleranz und Pluralismus Vorbild für eine faire politische Auseinandersetzung an der Hochschule sein. Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung lehnt die LHG ausdrücklich ab.
Geeignete Form studentischer Selbstverwaltung an den Hochschulen ist für die LHG eine demokratisch aufgebaute Verfasste Studentenschaft auf allen Ebenen. Der Studierendenschaft muss das Recht zur umfassenden politischen Vertretung studentischer Interessen zugestanden werden.
Dies gilt nicht zuletzt im Bildungswesen: Bildungschancen müssen nach Qualifikation des Einzelnen und nicht nach der finanziellen und sozialen Situation der Familie in Anspruch genommen werden können. Deshalb tritt die LHG für ein durchlässiges Bildungssystem ein, das Chancengleichheit anstrebt, Privilegien abbaut und den Einzelnen individuell fördert.
II. Inhaltliche Schwerpunkte
1. Hochschulverständnis
Die LHG hat es sich zur Aufgabe gesetzt, das Ansehen der Universität Hamburg aktiv zu verbessern und dabei mit Studierenden ein positives Klima für Lehre, Forschung und Bildung schaffen.
Wir möchten, dass die Uni im Empfinden der Studierenden besser wird. Nicht alles an der Hamburger Uni ist schlecht und nur so lässt sich ein besseres Bild von der Uni auch nach außen kommunizieren. Wer einmal an einer anderen Uni im In- oder Ausland studiert hat, dem wird schon aufgefallen sein, dass in Hamburg viele Dinge auch gut laufen. Angefangen von überdurchschnittlich gutem Essen in den Mensen, Partizipationsmöglichkeiten beim Hochschulsport oder anderen Freizeitaktivitäten, bis hin zu Forschungsschwerpunkten. Die Uni Hamburg ist besser als ihr Ruf! Und dies muss zunächst den Studierenden klar gemacht werden. Wir wollen die Uni kritisch betrachten und, wo möglich, verbessern – gleichzeitig brauchen wir aber auch eine nüchterne Analyse des Status Quo.
Nur indem wir den Ruf der Uni stärken und die Uni nach außen angemessen repräsentieren, erreichen wir auch eine bessere Stimmung an der Uni und langfristig vielleicht auch bessere Jobchancen für Absolventen unserer Uni.
Um dies zu erreichen, bedarf es gezielter Anstrengungen der gesamten Studierendenschaft. Und dafür muss sich vor allem etwas im Bewusstsein der Studierendenschaft ändern. Hierauf möchte die LHG aktiv hinwirken. Dafür soll in einem ersten Schritt eine Imagekampagne unter dem Motto: „Meine Lieblings-Uni heißt Hamburg“ gestartet werden, in der die Studierenden aufgefordert werden, zu beschreiben oder zu fotografieren, was ihnen an der Universität Hamburg besonders gefällt. Es werden Preise vergeben für die kreativsten und interessantesten Vorschläge. Dieses Projekt soll dann auch öffentlichkeitswirksam nach außen kommuniziert werden, um auch in der Stadt Hamburg ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Hamburger Studierenden sich mit der Uni identifizieren und diese nicht länger als die schlechte Massen-Uni, als die sie oft dargestellt wird, betrachtet sehen möchten.
In weiteren Aktionen soll die Universität dann auch als positiver Teil im Leben der Studierenden und in deren Bewusstsein verankert werden, um langfristig den Aufbau eines Alumni-Netzwerkes zu gewährleisten und größere Verbundenheit auch zwischen Studierenden und ehemaligen Studierenden zu erzielen.
2. Hochschulpolitik
Die Interessenvertretung der Studierenden ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Autonomie der Hochschulen und muss auch von den Politikern und den Professoren an der Universität anerkannt werden.
Die LHG spricht sich für eine selbstbestimmte Universität aus.
3. AStA als Interessenvertretung
Im Mittelpunkt einer vernünftigen Interessenvertretung müssen die Interessen der Studierenden stehen - und zwar die Interessen aller Studierenden, nicht nur die der eigenen Wählerklientel, und auch die der Mehrheit der Nichtwähler.
Der AStA muss in einem Kontext agieren, in dem auf der einen Seite Politik und Gesellschaft großen Druck auf die Institutionen der Universität ausüben und gleichzeitig seitens der Studierenden ein ausgeprägtes Desinteresse und Missverständnis herrscht.
Nur ein AStA, der in Richtung der Studierenden integrierend wirkt und nach außen geschlossen auftritt, kann die notwendige Kraft entwickeln, um die anstehenden Veränderungen positiv zu beeinflussen. Ein AStA, der sich Partikularinteressen verschreibt oder Extrempositionen einnimmt, kann kaum damit rechnen, ernst genommen zu werden.
a. Außendarstellung des AStA
Sollen die Interessen aller Studierenden im Mittelpunkt stehen, gilt es die wahren Interessen herauszufinden. Dafür sollte sich der AStA nicht nur offen und transparent geben, sondern aktiv auf die Studierenden zugehen. Er sollte die Kommunikation suchen, und die Meinungen, Sorgen und Vorschläge der Kommilitonen in ihrer Arbeit berücksichtigen.
Studentische Foren beweisen, dass es in der Studierendenschaft durchaus eine große Bereitschaft gibt, sich mit Meinungen, Kritik und Vorschlägen zu äußern, wenn es einem denn einfach genug gemacht wird. Diese Bereitschaft gilt es durch die Integration einer leistungsfähigen Kommentierungsfunktion und eines entsprechenden Diskussionsforums zu fördern.
b. Vernetzung innerhalb des AStA
Der AStA sollte sich als zentraler Ansprechpartner für Studierende auf dem Campus verstehen und gezielt die Zusammenarbeit mit bestehenden studentischen Initiativen suchen. Auch außerhalb der Universität sollten Kontakte hergestellt werden, die die Lösung verschiedener Probleme erleichtern.
c. Referate innerhalb des AStA
Es soll nur einen Referenten pro Referat geben. Projektkräfte werden nach Bedarf von den Referaten eingesetzt und die Arbeit kontrolliert. Für die Ergebnisse der Projektkräfte muss der jeweilige Referent Rechenschaft gegenüber dem AStA-Vorstand ablegen.
Die teilautonomen Referate sollen weiterhin selbstständig und unabhängig arbeiten können und von ihren Statusgruppen gewählt werden. Allerdings müssen sie gegenüber dem AStA-Vorstand über ihre Arbeit und die Ausgabe studentischer Gelder Rechenschaft ablegen.
Der Vorstand besteht aus zwei Referenten. Er kümmert sich hauptsächlich um die Überwachung und Koordination der AStA-Arbeit. Zudem vertritt er den AStA nach außen.
d. Arbeitsweise des AStA
Um eine größere Transparenz und Demokratisierung der AStA-Tätigkeit nach außen und innen zu erreichen soll zu Beginn jeder Legislatur ein detailliertes AStA-Arbeitsprogramm zu erarbeiten. Diese Arbeitsprogramm sollte zur AStA-Wahl im StuPa vorgestellt werden und inhaltliche Schwerpunkte setzen.
Auf dieser Grundlage soll über Referenten und Projektstellen entschieden werden. Es ist anzustreben, dass bei einer begrenzten Zahl von Referenten den Referaten eine entsprechende Zahl von Projektstellen zugeordnet wird. Diese Projektstellen werden vom AStA vergeben.
Am Ende des Semesters sollte ein Tätigkeitsbericht stehen, der vom AStA zu erarbeiten und dem StuPa vorzustellen ist. Auch eine regelmäßige interne Evaluation ist sinnvoll.
Darüber hinaus sollte sich der AStA Strukturen schaffen, die eine konsequente Trennung von inhaltlicher Arbeit und Serviceangeboten gewährleistet. Dazu sind einerseits geeignete räumliche Vorschläge zu erarbeiten und andererseits sind verbindliche Aufgabenteilungen festzulegen und konsequent einzuhalten.
e. Keine Verschwendung studentischer Gelder
Der AStA hat einen Haushalt von ca. 700.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Für diesen Gesamthaushalt zahlt jeder Student zu Beginn eines Semesters seinen Beitrag. Hiermit kann man eine Menge sinnvoller Projekte durchsetzen, jedoch darf das Geld nicht sinnlos verschleudert werden. Vielmehr gilt es, das Geld verantwortungsbewusst einzusetzen. Aus diesem Grund fordern wir, dass der Finanzreferent monatlich einen übersichtlichen und verständlichen Bericht veröffentlichen muss, der allen Studenten zugänglich gemacht wird.
III. Programmatik
1. Studienfinanzierung
Niemand darf aufgrund seiner finanziellen Ausstattung an einem Studium gehindert werden. Über Stipendien und sozialverträglichen Studienkredite muss es jedem Studieninteressierten möglich sein, auch sein Studium aufzunehmen ohne sich existentielle Sorgen über seine Zukunft zu machen.
Die Universität muss die Studierenden über Stipendienprogramme informieren, eigene Stipendien zur Verfügung stellen und die Studierenden von unnötigen Kosten entlasten.
Die LHG fordert, dass alle Einnahmen aus dem Hochschulmarketing in eine Stiftung eingezahlt werden und mit den Zinseinnahmen diese Förderungen bezahlt werden.
Studienkredite müssen vom Staat organisiert werden und zu festen Konditionen zur Verfügung gestellt werden. Die Höhe der Zinsen muss fix sein, damit jeder weiß wie hoch die spätere Belastung nach Abschluss seines Studiums sein wird. Des Weiteren dürfen bei der Kreditvergabe weder Bonität noch Kreditwürdigkeit überprüft werden und die Rückzahlung muss über einen langen Zeitraum nach Beendigung des Studiums möglich sein.
Die LHG lehnt die nachgelagerten Studiengebühren ab. Die Stadt trägt geschätzte Kosten in Höhe von 70 bis 80% der Gesamtsumme der Studiengebühren, welche die Universität bekommt. Aus diesem Grund fällt die Begründung der Geldnot der Stadt aus. Eine Überweisung der Mittel direkt von der Stadt an die Universität hätte damit die gleiche Wirkung. Mit diesem Modell wird der Studierende doppelt zur Kasse gebeten. Einmal muss er Studiengebühren bezahlen und durch seine Steuern werden die Kosten des Modells grundsätzlich getragen.
2. Geisteswissenschaften dürfen nicht gestrichen werden
Hamburg ist das Tor zur Welt. Korrespondierend hierzu hat die Universität Hamburg vor einigen Jahren das Leitbild "Tor zur Welt der Wissenschaft" veröffentlicht. Mit diesem Leitbild und der Stellung Hamburgs in Europa und der Welt kann es nicht vereinbar sein, wenn die Hälfte der geisteswissenschaftlichen Professuren gestrichen wird. Dies erinnert eher an eine Provinz-Politik. Wir fordern daher den Erhalt und Ausbau der Geisteswissenschaft.
3. Studierendenwerk
Die LHG spricht sich gegen Subventionskürzungen des Studierendenwerkes aus. Es sollte jedoch ein konkreter Finanzierungsplan für das Studentenwerk vorgelegt werden. Darüber hinaus sollte eine Effektivitätsprüfung des Studierendenwerkes vorgenommen werden, denn im Studierendenwerk läuft auch noch nicht alles effizient und optimal. Einer Erhöhung der studentischen Beiträge zum Studierendenwerk ist eine konkrete Absage zu erteilen. Das Studierendenwerk sollte des weiter verpflichtet werden, seine abgeschlossenen Verträge gegenüber den Vertretern der Studenten offen zu legen.
4. Hochschulmarketing
Hochschulsponsoring darf nicht generell ausgeschlossen werden. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Freiheit von Forschung und Lehre nicht negativ beeinflusst werden. Hochschulen sollten von Unternehmen Drittmittel einwerben dürfen. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass der Alltag der Studierenden nicht stark gestört wird und in einer Belästigung durch Werbung ändert. Direktmarketing ist abzulehnen und eher Unternehmen zu bevorzugen, die durch finanzielles Engagement ihren Ruf strukturell verbessern wollen. Die Einnahmen, die erzielt werden, sollen in eine Stiftung einfließen, die das Studium an der Universität Hamburg verbessert und erleichtert.
5. Zentrum für Studierende
Das Zentrum für Studierende muss längere Öffnungszeiten erhalten. Den Bachelorstudiengängen ist es nicht möglich das ZfSt tagsüber zu besuchen. Daher müssen gerade die Beratungsstunden am Abend ausgebaut werden. Es kann nicht sein, dass von diesen Studierenden gefordert wird, dass sie einen Stundenplan haben, wie Berufstätige, aber von der Universität behandelt werden, als könnten sie sich immer Zeit nehmen.
Im ZfSt muss es ein geordnetes Wartesystem geben. Chaos in den Warteschlangen müssen beseitigt werden. Auch das Warten außerhalb des Gebäudes muss, falls es nach der Erweiterung der Öffnungszeiten zu Wartezeit kommt, in einem Warteraum aufgefangen werden.
6. Bachelor/Master
Wir fordern die Durchlässigkeit von Bachelor zu Master zu 100%! Das Verhältnis der Zulassungszahlen von Bachelor- und Masterstudiengängen ist so zu gestalten, dass alle leistungsfähigen und leistungswilligen Studierenden mit Abschluss eines Bachelors auch eine reale Chance auf Zulassung für den sich anschließenden Master erhalten. Die Zulassungskriterien müssen transparent, für jeden verständlich und möglichst objektiv sein. Die Zulassung zum Masterstudiengang muss auch die Verlängerung der BAföG-Förderung bedeuten.
7. Evaluation der Lehre
Alle Lehrveranstaltungen sind durch die Studierenden am Ende des Semesters auszuwerten. Die Ergebnisse der Evaluation sind für alle zugänglich zu veröffentlichen. Festgestellte Mängel müssen auch tatsächliche Konsequenzen nach sich ziehen, um eine Verbesserung der Lehre voranzutreiben.
8. Längere Bibliotheksöffnungszeiten
Die Bibliotheksöffnungszeiten sind so weit wie möglich in die Abendstunden zu verlängern und das Ausleihen und Arbeiten in ihnen auch an Wochenenden zu ermöglichen, um der individuellen Lebens- und Studienplanung aller Studierenden Rechnung zu tragen. Hierzu schlägt die LHG eine Öffnung der Stabi 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche vor.
9. Einführung einer Uni-Card
Keine Studentenausweise aus Papier mehr! Uni Hamburg Card einführen! Eine große und weltoffene Universität, wie Hamburg sollte seine Studenten nicht mit Papierausweisen ausstatten. Wir setzen uns daher für eine Einführung der Uni Card ein, welche gleichzeitig Studierendenausweis und Bibliotheksausweis, Mensakarte, Kopierkarte und Semesterticket sein soll.
10. Transparente Studien- und Prüfungsordnungen
Wir Liberalen sprechen uns für verständliche und studiengangsspezifisch sinnvolle Studienordnungen aus. Es darf außerdem keinen ständigen Wechsel der Prüfungsordnungen geben.
11. Keine Mittelkürzungen bei Korrekturassistenten
Damit Eure Klausuren und Hausarbeiten auch in Zukunft zeitnah korrigiert werden sprechen wir uns gegen eine Mittelkürzung bei den Korrekturassistenten aus.
12. Ökologie
Die LHG setzt sich dafür ein, dass die Universität damit anfängt ihren Energieverbrauch nach ökologischen Gesichtspunkten zu planen. Dazu muss in erster Instanz eine Controllingstelle den einzelnen Fachbereichen und Fakultäten ihren Stromverbrauch vorrechnen. Die jetzigen gesamten Energiekosten müssen auf diese verteilt werden und bei Unterschreiten des Verbrauchs soll das Geld diesen Stellen zur Verfügung gestellt werden und bei Überschreiten abgezogen werden. Es kann nicht sein, dass das Studentenwerk ohne den Verbrauch zu kennen diesen von der Universität bezahlt bekommt. In einer zweiten Instanz muss ein Energiesparkonzept erstellt werden, bei dem evtl. mit Hilfe von Holzpalletheizungen und Solarzellen eigener Strom ökologisch und ökonomisch sinnvoll erzeugt wird.
Die LHG setzt sich dafür ein, dass die Mensen des Studierendenwerks zukünftig an den Einkaufsführer Fisch von WWF und Verbraucherzentrale halten werden, um hiermit einen Beitrag für eine umweltfreundliche Fischerei zu leisten.
13. Hochschulbau
Die LHG steht für eine echte Campusuniversität. Die Fahrtwege sollten zwischen den Fachbereichen möglichst gering gehalten werden, um interdisziplinäre Studiengänge zu stärken und das Gemeinschaftsgefühl der Studierenden zu stärken. Hierfür muss auch das Leben auf dem Campus nach den Vorlesungen gefördert werden.
Wir sprechen uns für einen Erhalt der Universität am jetzigen Standpunkt aus und fordern den Bezirk und die Stadt auf, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen und geeignete Gebäude in der Nähe des Universitätstandortes zu erwerben. Dies kann durch den Verkauf der Fläche in der Hafencity, die für den Umzug vorgesehen war, an die HHLA realisiert werden. So können die Fachbereiche aus dem Geomatikum und dem Martin-Luther-King Platz noch näher an den Campus gebracht werden. Der Verkauf dieser Flächen würde weitere Mittel für Ankauf und Sanierung einbringen.
14. E-Learning
Die LHG fordert die Verbreiterung des E-Learnings. In einem spätestens fünf Jahren sollte es möglich sein für jeden Studierenden sich jede Vorlesung im Internet anzusehen.
15. Ausländische Studierende
Die LHG fordert eine verbesserte Betreuung von ausländischen Studierenden. Eine individuelle Beratung muss es zu den Themen Studienfinanzierung, Job- und Wohnungssuche geben.
Der Dialog zwischen ausländischen und deutschen Studierenden muss gefördert werden, um die Integration zu stärken. Dies kann durch verschiedene Veranstaltungen in allen Fachbereichen geschaffen werden. Wir werden uns daher dafür einsetzen, dass eine Börse eingerichtet wird, in der sich deutsche und ausländische Studierende zusammenfinden können, um sich gegenseitig etwas über ihre Herkunftsländer zu berichten. Möglich sind Film- oder Kochabende.
Durch diese Verständigung soll die Akzeptanz und das Kennenlernen erleichtert werden.
16. Mehr Steckdosen in jedem Hörsaal
Nachdem die Universität ein flächendeckendes W-Lan eingeführt hat,. Muss die Universität auch die Nutzung durch die massive Bereitstellung von Steckdosen in den Hörsälen sicherstellen.
